Liebeskummer | lohnt sich nicht.

Und doch ist man | darauf erpicht,
Sie lächeln zu sehn
zu Narr, | zu verstehn
egal, was man macht, | wie man auch weint
in einsamer Nacht, | manchmal man scheint,
dem Ziele so nah
der Traum scheint wahr
dann ist er geplatzt | nur Staub im Wind
wieder gepatzt | man weint wie ein Kind

nicht den Mut haben -
zu sagen, | zu klagen,
das Leid zu ertragen

Sich nicht trauen
in die Augen zu schauen
- die Maske abzulegen -
sie im Arm zu halten
trotz all den Gestalten
- doch von wegen -

Jeder Blick | schmerzt
Jedes Wort | verletzt
Jeden Tag | entsetzt

über die Unfähigkeit zu handeln,
die Liebe zu gestehen,
die Situation zu verwandeln,
sich selbst zu verstehen.

zu bleiben | um zu leiden

Nicht den Mut | für die Wende
Nicht die Kraft | für ein Ende.

Selbst den besten Freunden | sein Leid verbergen
Doch wie soll das Enden? | Ich muß mich ärgern
über mich | und das Leben an sich
von Erich Schubert

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,

Dies hat einen andern erwählt;

Der andre liebt eine andre,

Und hat sich mit dieser vermählt.



Das Mädchen heiratet aus Ärger

Den ersten besten Mann,

Der ihr in den Weg gelaufen;

Der Jüngling ist übel dran.



Es ist eine alte Geschichte,

Doch bleibt sie immer neu;

Und wem sie just passieret,

Dem bricht das Herz entzwei.



(Heinrich Heine)
25.8.07 16:35
 


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